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Der Bauernhof im Jahre 1979

Unsere Geschichte: Reisenhof und Berglodge

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Vom Bergbauernhof zur Berglodge

Der Reisenhof im Wandel der Zeit

Das Jahr 1482 ist zunächst nur eine Zahl. Wenn wir aber einmal annehmen, dass man für eine Generation 30 Jahre rechnet, dann haben seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1482 18 Generationen auf dem Reisenhof gelebt. 18 Generationen! Das macht die Jahrhunderte, die seither vergangen sind, greifbar. Das lässt Menschen und Tiere, Geschichten und Schicksale vor unserem inneren Auge lebendig werden.

In Museen kann man heute auf Spurensuche nach der Berglandwirtschaft aus diesen Zeiten gehen, die so viel strenger und ärmer waren als die Gegenwart. Mit reiner Muskelkraft wurde geschafft. Eiskalte Winter waren die Regel. Für Bergromantik blieb sicher wenig Zeit.

Unsere Familie Laireiter bewirtschaftet den Reisenhof seit den 1940er Jahren. Haltet bei uns in der Berglodge, die auf dem Reisenhof daheim ist, Ausschau nach historischen Aufnahmen, die den Wandel der Zeit dokumentieren!
Selbstversorgerhof Reisenhof

Familie Laireiter übernimmt den Reisenhof

Großvater Lorenz war der erste Laireiter Bauer auf dem Reisenhof

Wenn ihr beim Frühstück aus dem Panoramafenster schaut und den Blick schweifen lasst, geradeaus zum Skigebiet Großarl und dann weiter nach rechts, dann erblickt ihr das Geburtshaus von Großvater Lorenz Laireiter, den Gerstreithof. Als es für Lorenz in den 1940er Jahren an der Zeit war, auf eigenen Beinen zu stehen, übernahm er den Reisenhof, den zuvor sein Vater schon mitbewirtschaftet hatte.

Damals diente der Reisenhof der Selbstversorgung der Familie. Stellt euch nur mal vor, wie hart es gewesen sein muss, auf den Bergböden in den vergleichsweise kurzen Sommern Frucht zu ernten! Aber ob man es glaubt oder nicht, Großvater Lorenz baute hier oben noch Getreide an, natürlich von Hand. Auf dem Heuboden legte er die Halme aus und drosch sie mit dem Dreschflegel, um das Korn aus den Ähren zu lösen. Mit dem Pferdefuhrwerk brachte er das Korn dann zum Müller in St. Johann. Damals eine Weltreise!
Heuarbeit am Bauernhof - alles per Hand

Ein großer Brand zerstört alles

Vater Lorenz Laireiter beginnt von vorn

Wie der Senior, so hieß auch der Junior, der 1956 den Reisenhof übernahm, Lorenz. Lorenz verdiente sich als Lohnarbeiter im Forst ein Zubrot und begann mit der Rinder- und Jungkuhaufzucht, die auch heute noch den Reisenhof prägt. Unvergessen ist sein Einsatz beim Bau einer ersten „Straße“ zum Reisenhof hinauf. Und ebenso unvergessen ist der tragische Brand von 1957, der Familie Laireiter obdachlos machte, als das gesamte Bauernhaus den Flammen zum Opfer fiel. Und das genau zu dem Zeitpunkt, als die Ziegel für den größeren Neubau des Bauernhauses, der für das Jahr darauf anstand, gerade in St. Johann transportfertig gemacht wurden. Ein Schicksalsschlag.
BMW Motorrad

Die große Erschließung des Ellmautals

In den 1960er Jahren kommt die erste Straße

Nach und nach wurde das Leben auf dem Bergbauernhof etwas komfortabler. Das neue Bauernhaus bekam Stromanschluss, und in den 1960er Jahren führte die erste „richtige“ Straße zum Reisenhof hinauf. Ab 1979 folgten mit der Erschließung des Ellmautals weitere Infrastrukturmaßnahmen und wir freuten uns über Telefon und Fernsehen! 1983 baute Vater Lorenz einen neuen Stall.

Das erste motorisierte Fahrzeug der Familie Laireiter, unser ganzer Stolz, war ein BMW Motorrad, das Lorenz sich kaufte, sobald die Straße fertiggestellt war. Zum Glück, denn mit der BMW fuhr er in jeder freien Minute nach Oberösterreich, um seine zukünftige Frau zu besuchen...
Traktor

Bergbauernhof, Forstbetrieb und Urlaubsort

Leben, Arbeiten und Urlauben auf dem Bergbauernhof

Und noch weitere Fahrzeuge kamen hinzu, als erst einmal die Straße da war: ein VW Käfer und ein Traktor. Mit dem Traktor erledigte Lorenz Laireiter den Milchtransport im Ellmautal. In den Wintermonaten zog er mit dem Ziehblech geschlagenes Holz ins Tal und erledigte Schneeräumarbeiten. Die nächste technische Errungenschaft war eine Forstseilwinde am Traktor.

Die ersten drei Ferienwohnungen baute Familie Laireiter 1995. Nachdem Martin im Jahr 1998 zusammen mit seiner Frau Margit den Reisenhof übernommen hatte, vergrößerte er auch den Forstbetrieb. Heute können Gäste in acht Design Ferienwohnungen des Baujahres 2018 und im 150 qm großen Panorama-Wellnessbereich in der Berglodge Großarl auf dem Reisenhof Bergbauernurlaub machen.
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